ANTOINE LEIRIS MEINEN HASS BEKOMMT IHR NICHT

Der französische Journalist Antoine Leiris verlor in den Anschlägen von Paris seine Frau. An dem maßband "Meinen Hass bekommt ihr nicht" hat er notiert, was dieser Verlust für ihn und seine zweijährigen sohn bedeutet.

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Jedes jahr drängen mager 100.000 deutschsprachige Bücher an den Markt. Ns "Lesart"-Team laub sich über der Flut der Neuerscheinungen nicht überrollen, sondern reitet die Welle: Romane, Sachbücher heu Kinderbücher, Comics, Klassiker und Kochbücher. Wir abstimmung aus. Und wir wort darüber.

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Es ist einer ruhiger Abend. Antoine Leiris hat seinen sohn Melvil ins bett gebracht; seine maam Hélène hat sich mit ns Freund verabredet, ca ein Konzert zu besuchen.
Um 22.37 sehen kündigt ns Summen des Handys eine SMS an: "Seid ihr in Sicherheit?" Leiris schaltet den Fernseher in und erfährt, dass es einen attacke auf das Stade ns France zögern hat. Nachher läuft einen Schriftband über den unteren Rand ns Bildschirms: "Attentat innerhalb Bataclan." das ist das Club, an den seine Frau in diesem Abend ging wollte.

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24 Stunden gleich später weiß Antoine Leiris, das Hélène toter ist, und noch wenn zwei Tage später postet er in Facebook einer Text, ns sich in die attentäter von paris richtet und von 200.000 zeit geteilt bekomme soll:
"Freitagabend verfügen über ihr das roh eines außerordentlichen Wesens geraubt, das der liebhaber meines Lebens, der Mutter mein Sohnes, dennoch meinen Hass empfängt ihr no …"
Aus zum Posting ist derzeit ein buch geworden. Darunter dem titel "Meinen Hass bekommt ihr nicht" erzählt der französische journalisten Antoine Leiris von den tagen zwischen dem Mord bei seiner frau und ihr Beerdigung. Es geht um das endlose Warten in die Todesnachricht, den Besuch bei der Gerichtsmedizin und seinem Versuch, den deswegen genannten Notfallpsychologen auszuweichen.
Er beschreibt die eintreffende seines zweijährigen Sohnes, zusammen er erfährt dass die mutter nicht als nach Hause kommen wird, und zitiert die grausamen Floskeln, mit denen Politiker und Kommentatoren kommen sie den Ereignissen vom 13. November Stellung beziehen. "All diese Toten darf nicht nutzlos sein", das ist einer das Sätze: "Ach, das gibt deshalb nützliche Tote?"
Antoine Leiris hat ein buchen geschrieben, in dem das nicht um Hass giftig und sogar nicht um Politik. Das geht um herum einen Mann, der by einem Tag oben den anderen bei eine parallelwelt wechselt, in der es nur noch ihm und ns Kummer gibt, und die stärksten Momente dies schmalen, gerade wenn 140 Seiten langen Bandes die, einmal er durch die trüben, schlierigen Fenster dies Welt zurück in den Alltag schaut.

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Wenn er zum beispiel "aus einer gewissen Distanz" verfolgt, zusammen der Stromableser bei seiner tür klingelt und mit "Grobschlächtigkeit das Lebenden" die Wohnung betritt, um nachher "sorgsam antragszahlen auf es ist in Blatt kommen sie übertragen".
Diese kühlen Miniaturen lage mehr zusammen das berührende Facebook-Posting, das dem ein buch vorausgegangen ist, und "Meinen Hass bekommt ihr nicht" ist unterschiedlich nicht nur ein Stück Selbsterfahrungsprosa, sondern: einen literarisches Debüt. Und ns ist zugleich ns grausame Pointe dieses Texte. Antoine Leiris schreibt:
"Ich werde haben mir gewünscht, dass mein erste buch eine biografie wäre, aber in keinen fall meine. Ich hatte die Wörter glücklich geliebt, ohne sie fürchten kommen sie müssen."

Antoine Leiris: "Meinen Hass erhalten ihr nicht" ende dem Französischen über Doris Heinemann. Blanvalet, münchen 2016 144 Seiten, 12 Euro


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