Arno Gruen Der Fremde In Uns

Arno Gruen: der Fremde in uns

"Der Fremde an uns" ist eine analyse überschrieben, bei der Arno Gruen sogar nach den Ursachen zum Ausländerfeindlichkeit fragt.

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Ralph Giordanos jüngstes Werk handelt by der "Traditionslüge", genauer von dem Kriegerkult an der Bundeswehr. Bogdan Musial glaubt neue gründe für die Brutalisierung von deutsch-sowjetischen Krieges im Sommer 1941 gefunden zu haben, und Norman Finkelstein hat mit einem bei amerikanische leser adressierten klein Pamphlet von die Holocaust-Industrie das deutsche Feuilleton in Aufruhr versetzt. Das ist das Themenspektrum unserer die geschenke Revue politischer Literatur. In Mikrophon ist hermann Theißen. Guten Abend.

Willi Jasper | 04.09.2000


"Der Fremde bei uns" ist eine analysieren überschrieben, in der Arno Gruen auch nach den Ursachen zum Ausländerfeindlichkeit fragt. Ralph Giordanos jüngstes Werk handelt über der "Traditionslüge", genauer von dem Kriegerkult an der Bundeswehr. Bogdan Musial glaubt neue gründe für ns Brutalisierung des deutsch-sowjetischen Krieges in dem Sommer 1941 gefunden zu haben, und Norman Finkelstein jawohl mit einem an amerikanische leser adressierten klein Pamphlet über die Holocaust-Industrie ns deutsche Feuilleton an Aufruhr versetzt. Ns ist das Themenspektrum unserer die geschenke Revue politischer Literatur. In Mikrophon ist hermann Theißen. Guten Abend. Wenn bedürftigkeit alleine ursache wäre, dann müsste ganz Lateinamerika faschistisch sein. Da ich arm bin, müssen ich einer kaputt schlagen. So eine banale antwort auf solch einer komplizierte Frage bekam ich selten gehört. deshalb der chilenische Schriftsteller omar Saavedra Santes bei dem schon erwähnten Feature. - Arno Gruen weiß, dass rechtsradikale Gewalt in Deutschland eine lange zoll hat. Seine historische psychoanalytische finden suchen nach den Motiven der Fremdenfeindlichkeit gibt auch Auskunft von die heutige Gesinnungslage das Nation. Willi Jasper: ns Phänomen der rechtsradikal motivierten Gewalt in Deutschland ist nicht neu. Seit wenigstens zehn jahren gehören die brutalen gewalt zumeist jugendlicher Skinheads gegen Ausländer und unterschiedlich Minderheiten damit Alltag vor allem ost-deutschland Regionen. Jahrelang wurden das Übergriffe totgeschwiegen, fliegen und geduldet. Zuerst dann, wenn es zu pogromartigen Exzessen und mörderischen Brandanschlägen wie in Hoyerswerder, Rostock, Solingen oder Mölln kam, ausüben sich provisorisch Betroffenheit und Protest. Aber erst der Bombenanschlag über Düsseldorf scheint die deutsch Öffentlichkeit zum ersten mal wirklich aufgeschreckt kommen sie haben. Ns bange Ahnung , dass dieser Terrorakt sich besonders gegen Juden gerichtet von könnte, hat Politiker, Öffentlich und diverse "Prominente" in eine verbreitet öffentliche Protestfront gebracht. Plötzlich erscheinen sogar die Hetzjagden auf Ausländer in einem anderen Licht. Es geht nicht zeigen um frustrierte Gewaltkriminalität jugendlicher Banden, sondern um rassistischen Fremdenhaß. Das die massenmörderische Dimension des Fremdenhasses an Deutschland der jüdischer post war, ist eine historische Erfahrung. In diese erfahrung erinnert in beklemmender Aktualität einer neue Studie des 1923 bei Berlin geborenen und 1936 bei die usa emigrierten Psychologen Arno Gruen. An verschiedenen beton Beispielen, kommen sie denen auch die bewerten der Protokolle ns Nürnberger prozess gehört, versucht er das terrorisierende Macht von Nationalsozialismus wie Erkaltung ns zwischenmenschlichen Beziehungen in der deutschen Gesellschaft, wie "das Fremde in uns" darzustellen. Ns Menschen hatten aus angst vor dem Lebendigen in sich selbst ihre Inneres damit Fremden gemacht. Trotz dieses fühlten sich diese Sklaven frei, weil sie andere eroberten und töteten. Noch es ging ihnen darum, ns Lebendige kommen sie töten, denn ns bedrohte sie." die Hoffnung in die Existenz ns einen, einfachen, sauberen, klaren und geordneten Welt der satz wohl sogar heute ns Grundübel dar. Deren es nicht ertragen kann, das es unterschiedlich Menschen gibt, ist anders Sitten, ist anders Verhaltensweisen, sonstiges Formen, unterschiedlich Aussehen, unterschiedlich Sprachen, ns sich no einfügen, nicht anpassen, das sich no "auf Linie" ich brachte lassen mit dem, was scheinbar zusammen "zugehörig" definiert wurde, findet leicht zu radikalen Vorurteil.

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Ns Sehnsucht nach Klarheit, nach Überschaubarkeit und nach geordneten anteil hat das Haß an das "Unterwegssein" der Migranten , das Verachtung ns fremden Sprache sowie gefördert zusammen die aggressive Feindschaft gegenüber dem urbanen Leben. Deshalb gibt das Landstriche bei Brandenburg, in denen ein auto mit krapfen Kennzeichen bereits zusammen unerträglicher Fremdkörper empfunden wird. Menschen - deshalb eine einfache und nachvollziehbare these Arno Gruens -, die einer innere Kohärenz entwickeln konnten und daraus ihr Identitätsgefühl beziehen, verlieren auch unter extremen Frustations- und Deprivationsbedingungen nicht ihr vertrauen und ihr Glauben in sich selbst. Das für die deutsche Kulturgeschichte typische Identität, die an einer Identifikation mit angst einflößenden Autoritäten beruht, ist dagegen ständig von auflösung bedroht. Solche personen können ihr Selbst zeigen durch die Schaffung von Feindbildern konsolidieren. Dabei anforderungen es für die Konstruktion ns Feindbildes nicht einmal ein realen Erscheinung, sondern zeigen eines medialen Reflexes. Dafür erschallt der Ruf "Ausländer raus" oft in Regionen, an denen der reale verhältnis von der Ausländer statistisch kaum wahrnehmbar ist. Auch jüdischer post ohne konkrete kontakt mit von Judentum ist einer historisches und aktuelles Phänomen. Mehrheiten und Minderheiten innerhalb Hinblick in Fremdenfeindlichkeit zu sein allerdings durchaus kommen sie quantifizieren. Schon vor Jahren sprach das jüngst verstorbene soziologe Alphons Silbermann stammen aus "normalen" Haß oben die Fremden. In einer repräsentativen Umfrage ns Jahres 1993 werde haben er ermittelt, dass sich 52 prozent der der angeklagte Deutschen "etwas" und 36 prozent "stark" mit einer belaufen identifizieren können, die sich in dem "Glauben an kulturelle Überlegenheit, der Ablehnung von Multikulturalität und ns wirtschaftlich begründeten Nationalstolz ausdrückt". Das "Stolz" heftig Glatzen und NPD-Demonstranten, Deutsche zu sein, ist also im Prinzip bitte anderes zusammen die -um es vornehm auszudrücken - "ethnozentristisch-nationalistischen Grundhaltung das Hälfte unsere Bevölkerung. Einer wichtige und beton Ergänzung der psychoanalytischen Thesen Gruens ist ns empirische Erkenntnis Silbermanns gegen die Auffassung, dass die fremdenfeindlichen gewalt ausschließlich einer ostdeutsche Besonderheit seien: "So könnten zeitweise das trügerische beeindruckend entstehen, ns westdeutsche Teilgesellschaft vielleicht sowohl vor aufgetan gewalttätiger als auch verdeckter Fremdenfeindlichkeit besser geschützt wie die ostdeutsche. Angesichts unserer zahlen erhebt sich vielmehr die Frage, ob das Westdeutschen, unter denen latent fremdenfeindliche Haltungen letztlich ähnlich weit verbreitet sind als unter den Ostdeutschen, womöglich zeigen besser gelernt haben, diese Tendenzen in der Öffentlichkeit - und kommen sie wären wohl sogar Interviewbefragungen kommen sie zählen - kommen sie kaschieren." auch für Arno Gruen ist die aktuelle Wirklichkeit ein plötzlich ausbrechenden mörderischen Brutalität gegenüberliegende seite Schwächeren sind nicht ostdeutsche Besonderheit. Das zitiert das ende einem Gespräch, das bei einer westdeutschen psychiatrischen klinik mit einer Skinhead durchgeführt wurde, ns einen harmlosen personen grausam kommen sie Tode getrampelt hatte, nachdem Worte: "Ärger, Frust, Schmerz, Trauer, das dringen nicht an mein Inneres vor ... Einfach verdrängen, ns ist in besten, oder in eisigen Haß umwandeln." Gruen hat nicht nur therapeutische hinweis zur behandlung der Täter, er appelliert auch bei die verantwortlich Politiker. Sie müssten das Mut haben, das Hass kommen sie erkennen und sich denen entgegenzustellen, das ihn schüren, um Macht zu bekommen. Wenn deine Stellungnahmen von wirklicher Überzeugung tragen seien, werde sie anderen personen Mut machen, sich gegen den Haß zu stellen. Das ist ein wichtiger hinweis darauf, dass Politik auch aus Symbolik besteht. Warum sind - deswegen möchte man mit dem autor fragen - deutsch Spitzenpolitiker noch nie persönlich vor Ort, einmal es gilt, das Flagge ns Zivilcourage zu zeigen? Dieselbe frage stellte sich sogar der amerikanische politiker Henry Kissinger, deren Eltern bekanntlich als deutsche Juden vor den Nazis floh mussten. Nach das Brandanschlägen ns neunziger jahr erkannte er sehr wohl, das nicht alle deutsch die täter waren, noch er wies darauf hin, dass es ein belästigung aller deutsch sei, wenn das Täter deutsche sind. Das Gesellschaft - so die entscheidende Schlußfolgerung - dürfen den basic Rassisten nicht das Gefühl geben, im Einklang mit ein mehrheitsfähigen Grundstimmung kommen sie handeln. Enthalten geht das nicht zeigen um das problem der Duldung, sondern sogar um unmittelbare Verantwortung. Vor allem die entschied zur Einschränkung des Asylrechts machte ns deutlich. Sie ist darunter dem Druck ns Straße entstanden, die fremdenfeindlichen Gewalttäter wahrscheinlich dies wie Sieg aufgefasst haben. Deren solche Signale gibt, ist zum das niveau des gesellschaftspolitischen Infernos, ns zur Zeit beklagt wird, an hohem Maße mitverantwortlich. Ns Konzentration der Debatte auf das NPD-Verbot klingt manchmal zusammen der Ablenkungsruf "Haltet ns Dieb!" bundespräsident Johannes Rau hat noch vor dem Düsseldorfer anschlag gefordert: "Wir rechts die an uns leben Ausländer in unsere Mitte bedarfen - nicht zeigen symbolisch." das trifft zwar das Kern ns Problems, setzt dennoch voraus, dass die Mitte eine zivilisierte identität besitzt. Dort ankommen muss einer zweifeln, auch ohne Psychoanalytiker zu sein. Solange der Mut zu einer schonungslosen Bestandsaufnahme das Mentalität unsere Gesamtgesellschaft fehlt, wird man sind nicht Zivilcourage das Mitte erreichen. Willi Jasper by Arno Gruen, "Der Fremde bei uns", herausgeber Klett-Cotta, Stuttgart. 238 Seiten, DM 36,--.

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Ns zweite bei dieser Rezension erwähnte band stammt von Alphons Silbermann und Francis Hüsers, "Der "normale" Hass oben die Fremden" ist er überschrieben, und erschienen ist er bereits 1995 in dem Münchener Quintessenz-Verlag.