Autor der name der rose kreuzworträtsel

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traum / Traumerzählung
damen Lanckau
(erstellt: Aug. 2012)
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2. Traumtheorie und Traumpraxis in der Antike3. Der innerbiblische Diskurs um herum Offenbarungsträume4. Literarische funktionen biblischer TräumeLiteraturverzeichnis

Träume begegnen uns im alt Testament wie in das Überlieferung das Nachbarkulturen Israels nur an der literarischen Form über Traumerzählungen, dafür dass wir über ns Traumerlebnisse das Menschen nichts als aussagen lässt. Das biblischen Traumerzählungen zielen immer darauf ab, göttliche Offenbarungen auszudrücken. Sie verkünden das Zukunft hagen fordern zu bestimmten taten auf. Unterscheiden erlauben sich Bildträume und Redeträume. An Ersteren liegt ns Gewicht in der Schilderung von bild und Ereignissen, ns jedoch zuerst gedeutet importieren müssen, ca eine göttliche Botschaft zu vermitteln. Letztere enthalten ausformulierte Gottesreden und müssen daher zusammen bereits gedeutete Träume ich verstehe werden. Besondere Gewicht jawohl Träume an der → Josefsgeschichte.

1. Geträumt, erzählt, niedergeschrieben

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*

Abb. 1 joseph deutet den Traum ns Pharaos (Peter von Cornelius; Fresco; 1816-17).


Menschen sehen im traum nicht zeigen Bilder, jedoch dynamische Szenen. Außerdem hören sie etwas hagen verspüren Bewegungen. Nach von Aufwachen verfliegt ns Traum oft schnell. Also muss er bei Worte gefasst werden, um mündlich oder schriftlich weitergegeben kommen sie werden. Die Sprache vereinfacht und vereindeutigt ns vieldeutigen Inhalte. Wird das „Traummaterial“ (Freud) durch eines bestimmten Formenvorrats schriftlich zusammen „Traumerzählung“ fixiert, ist das inhaltliche Interpretation schon abgeschlossen.

Die älteste geschrieben Überlieferung einer menschlichen Traumes datiert oben das 25. Jh. V. Chr. Ns südmesopotamische Geierstele berichtet von ns Gottesbegegnung in dem Schlaf, ohne das direkt von Traum sprechen wird: als der Herrscher E-Ana-tum wir niederlegt, begegnet ihm befinde Gott Ninĝirsu (vgl. Zgoll, 17f). Dann antike Überlieferungen sind aber nicht zusammen subjektive Traumprotokolle, sondern als in soziale Kommunikationsgefüge eingebettete und funktionalisierte Dokumente zu verstehen – seien es nun Alltagstexte als Briefe und Verwaltungsurkunden, Ominatexte oder sicher Teile größerer epischer Werke.

In der Hebräischen Bibel liegen alle erzählten Träume zusammen lang tradierte und schließlich kanonisierte Literatur vor. Also ist ns Erzählungen nicht als anzusehen, wenn ihnen reale Träume zugrunde lagen. Oft übernehmen sie lediglich literarische funktionen im Erzählzusammenhang. Bei einigen Fällen dominieren die Gottesreden ns visuellen Inhalte deshalb stark, dass der Traumbericht fast völlig hinter ihnen es verschwindet (z.B. Gen 31,24; Gen 46,1-5). Ansonsten einmal ns → Nachtzeit hagen der bedingungen des → Schlafes erwähnt werden, lässt wir formal kein Traum mehr nachweisen. Die zahlen der in der Bibel erhaltenen Traumerzählungen ist begrenzt. Also müssen für ihre sachgemäßes Verständnis ns Überlieferungen das ende der umwelt Israels mit herangezogen werden.

2. Traumtheorie und Traumpraxis bei der Antike

2.1. Hohe Wertschätzung und differenzierte Kritik

Faszinierend und beunruhigend zugleich prägte ns Träumen das Selbstverständnis aller Epochen und Kulturen. Die heute nachgewiesenen Schlafphasen wurden bereits in der Antike beobachtet. Das Menschen zu sein überwiegend daraus überzeugt, das Träume so viele, so viel über das gegenwärtige und zukünftige Realität stellungnahme können zusammen Erlebnisse innerhalb Wachzustand. Vereinzelt erhoben sich auch kritische Stimmen, die gegenüber Deutungspraxis und Zukunftsbedeutung von Träumen skeptisch heu zurückhaltend Überreste (z.B. Aristoteles, außerdem divinatione per somnia; Cicero, juni divinatione). An einigen Kulturen zusammen z.B das altägyptischen (Zibelius-Chen, 280.282f) wurde ns Träumen sogar als eigener zustand zwischen Schlaf- und Wachwelt begriffen, an dem die Seele den Körper verlässt und ns Jenseits das Ahnen und Götter bereist (vgl. Hornung / Schweizer). So wurden das Tod und ns Schicksal eng mit kommen sie Traum verknüpft.

Im antiken israelisch wurde ns Traum ähnlich wichtig eingeschätzt wie in das benachbarten Kulturen: bei Hi 33,14-18 formuliert ns literarische Figur → Elihu (→ Hiobbuch) die in der Antike weit anerkannte Lehrmeinung (die u.a. Auch in indianischen Gesellschaften anzutreffen ist, vgl. Ahrens, 60): Gottesgedanken äußern wir gewöhnlich in menschlichen Traumgedanken; umgekehrt können Traumgedanken Gottesgedanken sein. Daher kam es darauf an, ns Chiffren und Codes ns vieldeutigen Bilder zu verstehen, um herum den göttlichen sehen bzw. Ns zukünftige Schicksal kommen sie erkennen (Annahme des Traums), ns eigene geflügelt darauf hin auszurichten und ggf. Schlimmes aufgrund → apotropäische Rituale zu verhindern (Lösung ns Traums). Physisch heu rein innerpsychisch bedingte Träume wäre zwar registriert, aber nicht als wertvoll angesehen. In Homers Odyssee (XIX, 560ff.) lehrt Penelope ihr heimgekehrten, unerkannten Ehemann ns Unterscheidung der beiden Pforten, aus denen alle Träume kämen, eine von Elfenbein (ἐλέφας), die unterschiedlich aus horn (κέρας). Lucian by Samosata (Vera Historia II, 33) kennt ns Tempel ns Täuschung (ἀπάθη) und ns Wahrheit (ἀλήθεια).

2.2. Traumsender und Traumübermittler

Ein wirklichkeitsrelevanter traum tritt nach antiker Mehrheitsmeinung von außen, d.h. „metaphysisch“ an die Schlafenden heran. Götter „senden“ Träume (für Mesopotamien vgl. Zgoll, 288-294). Mediale Traumübermittler (Traumgötter, ns Nacht, Geister, eine Schilfhütte) können das Graben mitte Traumsendern und Schlafenden überbrücken. Ns göttlichen gedanke müssen in menschliche Worte gesetzt werden, um sie verstehen kommen sie können: einen sofort verständlichen „Botschaftstraum“ gibt das nicht. Ns empfangene Traummaterial müssen überprüft werden. Dies kann basierend eines weiteren Traumes (Bestätigungstraum), einen Traumserie oder wieder divinatorischer Techniken (Orakel) geschehen. Unter → Divination verstanden man ein Kommunikationsvorgang mit von Göttlichen; besteht aus wird zwischen induktiven und deduktiven prozesse unterschieden. Letztere benötigen mediale hagen technische Hilfsmittel.

2.3. Ns Praxis ns Deutung ende Büchern und Katalogen

Aus jahrhundertelanger Beobachtung sicher Trauminhalte (induktives Verfahren) zu sein Kataloge mit fixierten erklären erstellt. Das ende diesen Traumbüchern konnte nachher deduktiv ns Bedeutung konkreter Traumbilder und Traumszenen ermittelt werden.

Das Traumbuch ns Papyrus chester Beatty III (BM 10683, 19. Dyn., ca 1292-1186 v. Chr.) – nicht ns erste seiner nett – angegeben Träume nach ns Frömmigkeit ns Träumenden, das entweder begleiter des → Horus (gut) oder von → Seth (böse) zu sein (Gardiner, 8; Szpakowska, 66-73). Die „Traumunterscheidungen“ (Ὀνειροκριτικά) des Artemidoros by Daldis (135-200 n. Chr.) kategorisieren eine breite Palette von ca. 1400 Trauminhalten, by Geburt und tod über Körper und Körperteile, Geschlechtsverkehr, Kleidung, Nahrung bis um hin zu Göttern und Götterverehrung.

2.4. Hochqualifizierte Traumdeuter

Die Deutung staatspolitisch relevanter Träume ns Herrscher es wurde professionellen Gelehrten überlassen. Entsprechende Institutionen der Traumdeutung zu sein oft bei Heiligtümern angesiedelt. Innerhalb der altägyptischen Tempelanlage gefunden sich z.B. Das sog. „Lebenshaus“ (pr ‘nḫ), einer Ausbildungsstätte für universales Wissen, kommen sie dem Medizin, Magie sowie die Kunst das Traumdeutung gehörten. An eine für die königlichen Träume zuständige college wandte wir Thutmosis IV., als er von Re-Harmachis, kommen sie Gott des Sphinx zu Gizeh, in dem Traum die anfrage erhielt, den Sphinx stammen aus Wüstensand zu befreien (Szpakowska, 50-52.189).

Ägyptische Gelehrte arbeiteten auch in ausländischen Regierungssitzen. Ns neuassyrische „Funktionärsliste“ vom Königshof → Assurbanipals (SAA VII-1; include 851 IV 2) zählt drei hochgestellte Ägypter spezifisch auf. Bei den fähnrich ḥarṭibi gesetz es um herum Mitglieder von „Lebenshauses“ bei Ausübung mantischer Professionen, ns nicht allein die Traumdeutung umfassen müssen (vgl. Lanckau 2003). Bei Ex 7,11.22; Ex 8,3.14.15; Ex 9,11 werden חֲרְטֻמִּים ḥărṭummîm genannte Gelehrte wie Gegenspieler ns Mose extrem negativ gezeichnet (→ Plagenerzählung). An der Bibel spiegelt sich die enorme Bedeutung institutioneller Traumdeutung bei den Hoferzählungen, die das mantisch begabten jüdischen Weisen idealisieren, der an der Diaspora kommen sie höchsten Ämtern aufsteigt (vgl. Gen 41,8.24; Dan 1-2; Dan 4-5; 4QOrNab). Diese Erzählfigur hat an die → Apokalyptik hat funktioniert (Müller, 1972, 268-293; ders., 1987a, 189-191; ders., 1987b, 936.943).

2.5. Das erwünschte Traum

Mit das → Inkubation liegt ein besonderer fall vor: ein Mensch wünscht eine göttliche Auskunft (Orakel) hagen möchte durch göttlicher Kraft über einer epidemie geheilt importieren (Therapie). In einem speziellen Heiligtum (z.B. Epidauros mit kommen sie Asklepios-Kult; → Divination in Griechenland) wird durch genau definierte Riten, ns Einnahme by bewusstseinserweiternden Substanzen und eine bestimmte Schlafhaltung einer Gottesbegegnung innerhalb Traum hervorgerufen. Diese Techniken zu sein bereits aus der sumerischen, akkadischen und ugaritischen Literatur bekannt (Zgoll, 309-351). Bei der Bibel lässt der by Brandopfern eingeleitete Traum → Salomos bei → Gibeon (1Kön 3,4-15 vgl. 2Chr 1,2-13) in eine israelitische Praxis der Inkubation denken.

2.6. Literarische Träume und deine Klassifikation

Ab von 3. Jt. V. Chr. Wurden in Mesopotamien Traumerzählungen schriftlich fixiert, später Traumomina und Traumrituale gesammelt (Zgoll, 14-20). An Ägypten start die Überlieferung an der 1. Zwischenzeit (9. Dyn.; Szpakowska 185). Traumerzählungen erlauben sich formal bei Bild- und Redeträume klassifizieren. Bildträume können dabei auch Worte und Redeträume sogar Visuelles enthalten. Ns Unterschied liegt an der Adressierung und damit der Gewichtung einen Traumrede. Ergeht sie nur in einen innen Adressaten, ns im Traum selbst vorkommt (intrarelational), bleiben übrig der Traum seine Bildwelt verhaftet. Ergeht das Traumrede dagegen an eine Person an der Wachwelt (extrarelational), liegt ns Gewicht an der rede selbst, unabhängig von weiterhin prüfbericht visuellen Vorstellungen (Zgoll, 237-242).

Intrarelationale Bildträume: sie enthalten Traumszenen, das oft Handlungsträger, Handlungen und Requisiten ermittelt lassen. Eine neue szene beginnt, wenn neue handlungstragende personen auftreten. Da drüben die inhalt noch ungedeutet sind, sollte bei kurzen Erzählungen ihre Deutung innerhalb unmittelbaren Kontext, an größeren literarischen Werken sogar im Makrokontext gefunden werden.

Extrarelationale Redeträume: Literarische Träume dies Typs müssen als bereits gedeutete Träume verstanden bekomme – in Freudscher Terminologie handelt das sich um herum die „Traumgedanken“ (Freud). Durch erneuter → Divination (Orakelbefragung, → Opfer) heu allgemeiner Kriterien (Zeitpunkt, Person des Träumers, Wiederholungen) prüfte man ns Bericht. Ns Trauminhalte wäre vereindeutigt und gesellschaftlich-politischen Vorstellungen konform gestaltet, um die Gefährlichkeit ungedeuteter Omina einzugrenzen. Dies Verfahren findet sich auch in der Bibel.

3. Der innerbiblische Diskurs um herum Offenbarungsträume

3.1. Einen Oberbegriff für das Phänomen des Träumens

Das hebräische Primärnomen „Traum“ (חֲלוֹם ḥălôm 64-mal, daraus 33-mal in Gen) und ns abgeleitete Verb „träumen“ (חלם ḥlm z.B. Gen 28,12; Gen 41,1.5; Jes 29,8; Jer 23,25) unterscheiden weder zwischen gewöhnlichen Träumen und zukunftsrelevanten Offenbarungen noch zwischen individuellen erfahrung und die gesellschaft Praktiken (Husser 1999, 1484). Der noch unverstandene traum wird „erzählt“ (ספר sfr Pi. In Gen 37,9; Gen 40,9; Gen 41,8; Ri 7,13.15; Jer 23,28), wenn sogar prophetisch „verkündet“ (נגד ngd Hif. Gen 37,5). Er muss gedeutet bekomme (פתר ptr Gen 40,8.16.22; Gen 41,8.12.13.15).

In das sumerischen Traumliteratur lautet das Oberbegriff maš(2)-ĝi(6).k (z.B. Gudea-Zylinder A 1:17f), dieser wurde bei das Akkadische zusammen šuttu(m) übernommen. Innerhalb Griechischen kann ἐνύπνιον undifferenziert alle Träume bezeichnen (Zgoll, 55.79). In altägyptischer Terminologie wurde ns Traum „gesehen“, das Begriff rsw.t wird von rs „erwachen“ ausgebildet (Zibelius-Chen, 280-282, Szpakowska, 16f.162.165). Ns figura etymologica חלם חֲלוֹם ḥlm ḥălôm „einen traum träumen“ ist zusammen hebräisches Äquivalent das entsprechenden akkadischen Termini šuttam iṭṭul, šuttam īmur „einen traum sehen“ (altbabylonische Maribriefe, Zgoll, 160-164) zu verstehen.

3.2. Ns Offenbarungstraum und das prophetische stammen aus Gottes

Die hebräische Wurzel חזה ḥzh tun können den von Gott gesendeten, wirklichkeitsrelevanten traum bezeichnen. Dein Semantik erstreckt sich von „auswählen“ (Ex 18,21) über das bekomme (Spr 24,32) und Meditieren (Ps 27,4) bis um zur Titulatur einer „Sehers“ (→ Bileam Num 24,4.16). Somit legt sich einer allgemeine Übersetzung mit „erkennen“ bzw. „Erkenntnis“ nahe. Das in prophetischen Texten zentrale Nomen חָזוֹן ḥāzôn wird wie Begriff für einer empfangene und genau interpretierte Offenbarung mit dem gehörten göttlichen Wort mich parallelisiert (vgl. Jes 1,1 mit Jes 2,1). Die Näherbestimmungen „Erkenntnis ns Nacht“ (חֲזוֹן לַיְלָה ḥăzôn lajlāh Jes 29,7 bzw. חֶזְיוֹן לָיְלָה ḥæzjôn lajlāh hi 20,8; hi 33,15) werden wie Synonyma zum unbestimmten traum (חֲלוֹם ḥălôm) aufgefasst. In Jes 29,7 und hello 20,8 ich werde unpolemisch oben dessen flüchtigen Charakter beziehung genommen. Das „nächtliche Erkenntnis“ birgt so ebenso wie der Traum ns Möglichkeit an sich, dauerhaft gültige Offenbarung kommen sie enthalten. In Hi 33,14-16 aber wird explizit vom reden Gottes gesprochen. Hier vorgesehen חֶזְיוֹן לָיְלָה ḥæzjôn lajlāh tatsächlich eine Offenbarung im physischen Rahmen von → Schlafes bzw. Im zeitlichen Rahmen ns → nacht (vgl. Gen 20,3; Gen 31,24; Gen 40,5; 1Kön 3,5). Ns sogenannte „Nachtgesicht“ kann so ein eher bestimmtes divinatorisches tool umschreiben, nämlich ns geprüften Traum. Es kann die in Worte gefasste aussage eines bestimmten חֲלוֹם ḥălôm wie offenbarte göttliche botschaft qualifizieren. So könnte man umgekehrt vermuten, das die prophetische → Vision selbst vor ihrer Verschriftlichung ursprünglich wie Offenbarungstraum zu verstehen ist, dessen ausformulierte Deutung mit kommen sie prophetischen spruch identisch war (vgl. Jer 23,25). Das „Nachtgesichte“ ns → Sacharja aber werden direkt mit ns Form über „sehen“ (r’h) eingeleitet (Sach 1,8 vgl. Gen 46,2; 1Sam 3,15; Jes 6,1) und zuvor wie geprüftes Gotteswort (דְּבַר יהוה dǝvar JHWH) vorgesehen (vgl. Delkurt, 21).

3.3. Extrarelationale Redeträume zusammen gültiges Gotteswort

Neben חָזוֹן ḥāzôn findet sich mit מַחֲזֶה maḥăzæh noch eine weitere Ableitung by derselben hebräischen Wurzel ḥzh – mangels Alternative häufig mit „Vision“ oder ähnlich „Nachtgesicht“ übersetzt. An Gen 15,1 wird מַחֲזֶה maḥăzæh mit kommen sie gehörten Gotteswort parallelisiert und positiv bewertet. In Ez 13,7 wird die gegnerische Offenbarung wie „nichtig“ abqualifiziert. Bei Mi 3,6 wird die חָזוֹן ḥāzôn der → Propheten negativ zusammen „Orakel“ (קסם qsm; vgl. Dtn 18,10) bewertet. Beide Ausdrücke (מַחֲזֶה maḥăzæh und חָזוֹן ḥāzôn) sind zusammen Vorläufer der Bezeichnungen „Wort JHWHs“ (דְּבַר יהוה dəbar-JHWH) bzw. Vereinfacht „das Wort“ (הַדָּבָר haddābār) zu verstehen, vor ein Diskurs ca die Verifizierung und Legitimation von Prophetie begann, ns sich an markanten biblischen passagen spiegelt (Num 12,6-8; Dtn 13,2-6; Jer 23,23-29). Die Ausdrücke „Wort JHWHs / Gottes“ (דְּבַר יהוה dəbar-JHWH / הַדָּבָר haddābār) bezeichnen geprüfte und theologisch akzeptierte Offenbarungen. Dein terminologischen Vorläufer מַחֲזֶה maḥăzæh und חָזוֹן ḥāzôn zu sein ebenfalls wie geprüfte und ausformulierte Offenbarung kommen sie verstehen, allein ihre „Orthodoxie“ wurde by Fall zu Fall angezweifelt (Seybold, 34). Nach dies Verständnis empfiehlt es sich, alle an der Bibel berichteten, nächtlichen Auditionen (z.B. Gen 28,15) als bereits interpretierte, geprüfte und als göttliche botschaft verkündete Träume kommen sie verstehen. Die ausformulierten Traumgedanken biblischer Redeträume stehen so in enger verbindung zur theologie und Weltsicht das entsprechenden autoren und Redaktoren. Sie sollten vorrangig zusammen überindividuelle, kollektive erfahrungen und ausdruck gemeinsamen Glaubens versteht werden. Ihr „Sitz im Leben“ ist bei Israel / Juda meist das noch no zentralisierte Heiligtum: → Beerscheba und → Gibeon an Juda ebenso → Betel und → Silo in Israel gelten erste nach das Forderung nach Kultzentralisation in Ende ns 7. Jh.s (gemäß Dtn 12) zusammen heterodox.